Birthday cake

I turned 28 today and got this magnificent cake from a good friend.

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Happy times!

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Rüdiger Springinsfeldt: “Ich möchte den Begriff ‘Hitler’ wieder positiv besetzen

Autofellatiosaurus-Politikexperte Rüdiger Springinsfeldt äußert sich zu seinen Politplänen nach der Kommentatorenkarriere.

AF: Herr Springinsfeldt, Sie haben für alle österreichischen Qualitätsmedien gearbeitet, warum nun der Gang in die Politik?

Rüdiger Springinsfeldt (RS): Es war an der Zeit. Für mich, für meine Frau, für meine Kinder. Die Luft war draußen. Die dauernden Anrufe vom Standardt (ich bin nach wie vor der einzige, der sich traut dieses Blatt mit DT zu schreiben), die Frühstücksrunden bei der Presse – es gibt einen Punkt, da kann man dann auch nicht mehr zurück.

AF: Sie haben sich dazu bekannt als wohl einziger Österreicher mit Triplestaatsbürgerschaft gleichzeitig AFD, FPÖ und FN zu wählen. Wie argumentieren Sie diese Tripe Threat und wo werden Sie sich politisch verorten?

RS: Mein Credo war immer, es geht immer nochmal rechts von der rechten Mitte. Man muss ja deswegen noch kein Despot, Faschist oder Autoritärer sein. Mir geht es viel mehr um das Lebensgefühl, das man nur am rechtsrechten Rand bekommt. Einmal ordentlich sich vor der Überfremdung fürchten, Frauen zurück an den Herd fordern und die Rolle der Familie betonen. Die Familie finde ich übrigens ganz wichtig und toll. Deswegen habe ich auch schon 3 gegründet!

AF: Werden Sie sich denn der FPÖ oder einer anderen Partei in Österreich anschließen?

RS: Nein, die FPÖ ist mir viel zu zentristisch geworden. Bei deren Positionen fehlt mir der Rechtsdrall. Die Idee ist, und da möchte ich noch nicht zu sehr vorgreifen, gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Militär und Zivilgesellschaft eine neue Partei zu gründen, der ich dann vorstehen kann. Mit aller meiner Energie und auch meiner Vorsteherdrüse, die seit Jahren auf Rekordgröße angewachsen ist.

AF: Und wie wird sich ihr Parteiprogramm gestalten? Ist da noch ideologisch Platz? Vor allem Rechtsrechts?

RS: Da geht noch einiges. Wir werden die NEOS-Wähler fast komplett schlucken, bei der FPÖ quasi all jene abholen, die dort, zurecht, das rechte Potenzial ungenutzt sehen. Wir rechnen mit Werten zwischen 5 und 95% bei der Nationalratswahl 2018.

AF: Das ist eine starke Ansage. Was sind Ihre persönlichen Ziele?

RS: Ich bin da bescheiden. Mein erstes und oberstes Ziel: Ich möchte den Begriff “Hitler” wieder positiv besetzten?

AF (ungläubig): Entschuldigen Sie. Sie möchten den Begriff “Hitler” positiv besetzen?!

RS: Ja. Ich möchte in einer Welt leben in der meine Kinder sagen können “Ich habe am Bahnhof von einem Migranten Drogen gekauft. Verdammt, das Zeug war wieder gestreckt. Verflucht und zugehitlert!”. Oder “Mensch, du bist so ein Hitler, wie du da mit deinem Moped über die Wiese gurkst!”. Das sind Dinge, die muss man aufzeigen. Da bin ich mir auch nicht zu schade, mal den Finger in die Wunden zu legen!

AF: Äääh, aber Herr Springsfinfeldt, so spricht doch niemand.

RS: Sie werden sich schon noch anschauen, was alles möglich ist! Das Interview ist beendet!

 

Herr Springinsfeldt schlug daraufhin unseren Reporter entzwei und wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen. Er muss nun 8 Wochen wegen schweren Raubüberfalls und fünffachen Mordes einsitzen. Zu seiner Freilassung erwartet ihn eine Schwarzwälderkirschtorte, die seine Großmutter für ihn backen wird.

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Unser HBP über AIDS-Anfälle

Ein Freund und ich – wir sind gesund, wohlgemerkt – hatten uns vorgenommen, zum Geburtstag von Herrn Andolf Grenzbeamter einen Tag lang Hausarbeit zu machen. Es ist im Sinne aller Beteiligten. Dem Wusch der Wäsche stand nichts mehr im Wege, auch das Geschirr wollte in den Kühlschrank. Doch dann hatte mein Freund einen schweren AIDS-Anfall, der unsere durchkreuzten Pläne nicht hobelte.

Diese Geschichte ist nur eine von vielen und dennoch wird das Risiko eines AIDS-Anfalls bis heute unterschätzt. Doch Wissenschafter bestätigen: Die von AIDS-Anfällen ausgehenden Gefahren sind enorm.

AIDS-Anfälle treten gewöhnlich zwischen dem dritten und achten Lebensjahr auf, bei Frauen und Männern gleichermaßen. Symptome liegen zwischen spontaner Geilheit, übel riechenden Körperausdünstungen und unerhört brachialem Hirnversagen – oft ist der Tod die Folge.

Gefahren sehen Experten vor allem im öffentlichen Nahverkehr, kleinen Plastiksackerln und dem lieben Heiland. Urzdolf Trampelpichler, Sprecher der VOR (Verkehrsverbund Ost-Region), dementiert vehement: “Diese sogenannten Experten kennan si schleichen geh.”. Kotzbold Rauchenhitler, Sprecher der Lobby für kleine Plastiksackerl, hingegen verweigerte die Aussage: “Auf solche Unwahrheiten gehen wir nicht ein, diese haltlosen Anschuldigungen sind keiner Diskussion würdig.”. Auch der liebe Heiland weinte bitterlich in seinen Nachttopf.

Sie sehen, da treffen Welten aufeinander, das ist kein Zuckerschlecken. Haben Sie um Himmels willen nur bitte keinen AIDS-Anfall, der Verwaltungsaufwand ist so groß, das wollen Sie keinem antun. Gehen Sie mit Gott, aber gehen Sie.

Ihr Bundespräsident

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Habe ich AIDS?

Autofellatiosaurus-Vertrauensarzt Dr. Heribert Arnhelm-Siegdurst beantwortet einige häufige Leserfragen zum Thema AIDS.

– Zenzi, 84, aus Mattighofen fragt: Habe ich AIDS?

Diese Frage ist am besten so zu beantworten: Ja, wahrscheinlich. Wenn Sie regelmäßig öffentliche Toiletten benutzen, einen Diesel fahren oder sich ohne Kondom in öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen, setzen Sie sich einer Vielzahl von Risikofaktoren aus. Ihr Körper wehrt viele Erreger erfolgreich ab, letztlich ist aber besonders der AIDS-Erreger (in Fachkreisen auch AIDSman genannt) ein ganz schön hartnäckiges Kerlchen. Besonders in Ihrem fortgeschrittenen Alter ist eigentlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der AIDSman Sie erfolgreich infiziert hat. Aber es besteht kein Grund zur Beunruhigung, Sie werden vermutlich lange Zeit bevor Sie etwas merken würden bereits tot sein.

– Gernot, 34, aus Wien-Meidling fragt: Seit ein paar Tagen verhält sich meine Frau sehr komisch. Hat Sie vielleicht AIDS?

Auch hier lautet meine Ferndiagnose: Wahrscheinlich, ja! Wenn sich das Verhalten Ihrer Frau tatsächlich plötzlich verändert hat, liegt der Verdacht auf AIDS natürlich nahe. Der AIDSman nistet sich besonders gerne im Hirn ein und verändert so das Verhalten des Wirten. Übliche Symptome sind vollkommen überspitzte Ausländerfreundlichkeit, panische Angst vorm Niedergang des Abendlandes, Reizwäschephobie und starke sexuelle Erregung durch Feuer und 42-jährige Gastwirte namens Horst.

– Gerda, 25, aus Rapetting fragt: Mein achtjähriger Sohn hat mit seinen Freunden beim Spielen im Garten gerne ungeschützten Analverkehr. Hat er vielleicht AIDS?

Sie brauchen sich um Ihren Sohn keine Sorgen zu machen. Es ist ganz normal und üblich, dass Kinder in diesem Alter hemmungslosen Sex praktizieren, bei dem in der Regel auch kein Auge trocken bleibt. Bieten Sie Ihrem Sohn eine Tasse Tee an, wenn er abends müde vom Geficke nach Hause kommt. So stellen Sie sicher, dass er immer schön ausreichend hydriert ist.

– Horst, 42, aus Essex fragt: Seit ca. zwei Monaten fällt mir auf, dass ich für das andere Geschlecht unwiderstehlich geworden zu sein scheine. Ich habe bereits versucht dem durch massive Gewichtszunahme entgegenzuwirken, konnte aber bisher keine Linderung erreichen. Für meine Tätigkeit als Gastwirt ist dieses gesundheitliche Problem ein echter Fluch! Ist vielleicht AIDS Schuld an meinem Problem? Bitte, Herr Doktor, was kann ich tun?

Ich nehme an, dass der Beginn Ihrer Beschwerden ziemlich exakt mit Ihrem Geburtstag zusammenfällt. Tatsächlich ist dies ein in der Fachliteratur umfassend beschriebenes Problem, das im Zusammenhang mit AIDS auftreten kann. AIDS-Patienten weisen mit einer Prävalenz von über 52% eine extreme sexuelle Anziehung gegenüber 42-jährigen Gastwirten namens Horst auf. In der Therapie solcher Fälle wird traditionell eine Namensänderung empfohlen. Außerdem kann in besonders schweren Fällen durch vollkommen unnötige chirurgische Eingriffe ein Abdriften in finanzielle Armut und soziale Isolation erreicht werden, das von vielen Patienten als heilsam empfunden wird.

 

Fragen an Dr. Heribert Arnhelm-Siegdurst richten Sie bitte per E-Mail an n.hofer@vanderbellen.at

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Tool lyrics turned into motivational posters #1

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This beautiful dialogue in Neil Gaiman’s Sandman

Dream and Destiny speak for the first time in years, after Dream sought out Destiny.

Destiny: I am Destiny. I am what must happen, will it or no. And I am your brother. If I could live your life for you, I would. But that is not within my power.

Dream: Life, Brother? A strange way of describing our existence. Is there naught else you can tell me?

Destiny: Nothing you would want to hear. She does not love you, and, truly, she never did. She will not change her mind, no matter how long nor how deeply you wish that this were the case. You will see her but one more time, long after all this is over, and the outcome of that meeting will not be satisfactory for either of you.

Dream: I did not wish to be told that.

Destiny: You asked me to tell you what you needed to know, not what you wished to hear. Well and all: While you are prince of those symbols and shapes that mean other than they seem, of metaphor and of allusion, my dominion is that which is, of actions and consequences and paths. But I can neither live your life for you, nor shoulder your responsibilities.

 

Dialogue as it appears in Sandman Issue #47.

http://www.readcomics.tv/the-sandman/chapter-47

Everyone in their right mind should read “Sandman”. And moreso, those in their wrong mind!

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Führerimitator Hippolyt Greisenberger

Hippolyt Greisenberger war ein überaus talentierter Mann, der trotzdem immer wieder in seinem, an Entbehrungen nicht armen, Leben damit zu kämpfen hatte, eine Beschäftigung zu finden. Geboren an einem unfassbar warmen Montag im Winter 1949, war es Hippolyt Greisenbergers unfassbares Talent, dass das jüngste von 32 Kindern einer bettelarmen Innviertler Großfamilie, herausragen ließ und ihm schon früh die Aufmerksamkeit von Förderern, wie des Dorfpfarrers Pimmelbacher einbrachte. Später in seinem Leben sollte sich Greisenberger noch wünschen, dass ihm diese Art der Aufmerksamkeit vielleicht doch nicht widerfahren wäre, war dem lüsternen Pfarrer neben dem schier unglaublichen Talent auch die knäblich-schöne Unschuld des Knaben nicht entgangen.

Hippolyt Greisenberger war mit zwei Talenten gesegnet, und damit auch verflucht. So war er einerseits ein begnadeter Hitlerimitator – schon früh war dieses Talent erkannt worden und er war bereits mit vier Jahren so gut darin, dass er im damals noch besetzten Braunau einen Großeinsatz der Alliierten verursachte, als sich im Dorf herumsprach, der ehemalige Führer sei wieder aufgetaucht – andererseits war Greisenberger aber auch unfassbar talentiert darin, sich vor der Überfremdung zu fürchten. So gut, dass ihn Zeit seines Lebens der Ausruf bisweilen völlig Unbekannter begleitete: „Mensch! Der Junge fürchtet sich so sehr vor der Überfremdung, das fährt einem ja direkt in Mark und Bein!“

Schon früh in seinem Leben waren regelmäßige Auftritte in Funk und Fernsehen eine Konstante für den jungen Hippolyt Greisenberger. Dort bot er wechselweise seine Künste als Führerimitator und Sich-vor-der-Überfremdung-Fürchtender an und wurde nicht selten mit frenetischem Beifall bedacht. 1956, er war kaum sieben Jahre alt, rief ein Zuseher ganz aufgeregt ins Mikrofon: „Also dieser Junge, wie der sich fürchten kann, da ist ja unglaublich! Ich werde noch heute nach Hause gehen und meinen eigenen Kindern das Fürchten lehren!“ Und ein anderer begeisterter Fan gab 1960 zu Protokoll: „Also, ich muss ihnen schon sagen, ich war so überzeugt, dass das wirklich der Hitler war. Ich hab‘ schon zu meiner Frau gesagt, sie möge bitte die Reichsmark wieder vom Dachboden holen. Dann war das aber tatsächlich ein so ein junger Bursch – unglaublich!“

Der frühe Ruhm sollte aber auch gleichsam die lange Leidensgeschichte Greisenbergers einläuten. Als die Figur Hitler in der Aufarbeitung in Film und Fernsehen mehr und mehr Präsenz erfuhr und zusehends von professionellen Darstellern verkörpert wurde, sank die Nachfrage nach Hitlerimitatoren bei Kinder- und Rentnergeburtstagen plötzlich rapide. Niemand interessierte sich mehr für diese Kunstform. Die politische Offenheit der 60er und 70er brachte einen Niedergang der Überfremdungsangst mit sich, plötzlich beschäftigte sich niemand mehr damit und die Ängste des Hippolyt Greisenberger, die so gut und so echt waren, fanden keinen Widerhall mehr.

So starb er denn 1988, verarmt und verbittert in seiner Seniorenklause „Waldschratheim Rübenweg“ im Braunauer Ghetto. Kein Staatsbegräbnis und keine Laudatio, nur ein kleiner Grabstein auf dem nun steht: „Hippolyt Greisenberger, 1949-1988. Begnadeter Hitlerimitator und Weltklasse-Sich-vor-der-Überfremdung-Fürchtender ruht hier im Herrn, geliebt von seinen 148 Brüdern, Schwester, Enkeln und Urenkeln.“

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