Rüdiger Springinsfeldt: “Ich möchte den Begriff ‘Hitler’ wieder positiv besetzen

Autofellatiosaurus-Politikexperte Rüdiger Springinsfeldt äußert sich zu seinen Politplänen nach der Kommentatorenkarriere.

AF: Herr Springinsfeldt, Sie haben für alle österreichischen Qualitätsmedien gearbeitet, warum nun der Gang in die Politik?

Rüdiger Springinsfeldt (RS): Es war an der Zeit. Für mich, für meine Frau, für meine Kinder. Die Luft war draußen. Die dauernden Anrufe vom Standardt (ich bin nach wie vor der einzige, der sich traut dieses Blatt mit DT zu schreiben), die Frühstücksrunden bei der Presse – es gibt einen Punkt, da kann man dann auch nicht mehr zurück.

AF: Sie haben sich dazu bekannt als wohl einziger Österreicher mit Triplestaatsbürgerschaft gleichzeitig AFD, FPÖ und FN zu wählen. Wie argumentieren Sie diese Tripe Threat und wo werden Sie sich politisch verorten?

RS: Mein Credo war immer, es geht immer nochmal rechts von der rechten Mitte. Man muss ja deswegen noch kein Despot, Faschist oder Autoritärer sein. Mir geht es viel mehr um das Lebensgefühl, das man nur am rechtsrechten Rand bekommt. Einmal ordentlich sich vor der Überfremdung fürchten, Frauen zurück an den Herd fordern und die Rolle der Familie betonen. Die Familie finde ich übrigens ganz wichtig und toll. Deswegen habe ich auch schon 3 gegründet!

AF: Werden Sie sich denn der FPÖ oder einer anderen Partei in Österreich anschließen?

RS: Nein, die FPÖ ist mir viel zu zentristisch geworden. Bei deren Positionen fehlt mir der Rechtsdrall. Die Idee ist, und da möchte ich noch nicht zu sehr vorgreifen, gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Militär und Zivilgesellschaft eine neue Partei zu gründen, der ich dann vorstehen kann. Mit aller meiner Energie und auch meiner Vorsteherdrüse, die seit Jahren auf Rekordgröße angewachsen ist.

AF: Und wie wird sich ihr Parteiprogramm gestalten? Ist da noch ideologisch Platz? Vor allem Rechtsrechts?

RS: Da geht noch einiges. Wir werden die NEOS-Wähler fast komplett schlucken, bei der FPÖ quasi all jene abholen, die dort, zurecht, das rechte Potenzial ungenutzt sehen. Wir rechnen mit Werten zwischen 5 und 95% bei der Nationalratswahl 2018.

AF: Das ist eine starke Ansage. Was sind Ihre persönlichen Ziele?

RS: Ich bin da bescheiden. Mein erstes und oberstes Ziel: Ich möchte den Begriff “Hitler” wieder positiv besetzten?

AF (ungläubig): Entschuldigen Sie. Sie möchten den Begriff “Hitler” positiv besetzen?!

RS: Ja. Ich möchte in einer Welt leben in der meine Kinder sagen können “Ich habe am Bahnhof von einem Migranten Drogen gekauft. Verdammt, das Zeug war wieder gestreckt. Verflucht und zugehitlert!”. Oder “Mensch, du bist so ein Hitler, wie du da mit deinem Moped über die Wiese gurkst!”. Das sind Dinge, die muss man aufzeigen. Da bin ich mir auch nicht zu schade, mal den Finger in die Wunden zu legen!

AF: Äääh, aber Herr Springsfinfeldt, so spricht doch niemand.

RS: Sie werden sich schon noch anschauen, was alles möglich ist! Das Interview ist beendet!

 

Herr Springinsfeldt schlug daraufhin unseren Reporter entzwei und wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen. Er muss nun 8 Wochen wegen schweren Raubüberfalls und fünffachen Mordes einsitzen. Zu seiner Freilassung erwartet ihn eine Schwarzwälderkirschtorte, die seine Großmutter für ihn backen wird.

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Professional circus clown turned Liberal Arts major and anarchist.

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