Der Große Popsch

Einst war der Große Popsch noch allen ein Begriff. Majestätisch stolzierte er durch die Straßen Wiens und bekam von Beifall bis Spott und Hohn alles zu hören vom gemeinen Pöbel. “Schau, Mama, der hat aber einen großen Popsch!”, war beispielsweise keine Seltenheit. Da hat dann sogar der Papa oftmals sich eingestehen müssen, dass sein Popsch da nicht mithalten konnte.

Und damit kommen wir auch schon zum Kernproblem der heutigen Gesellschaft, es ist nämlich der Popschneid. Betroffen sind neben jungen Männern und Frauen oft sogar schon Kinder im Pflichtschulalter, deren Popsch noch nicht einmal ausgewachsen ist. So kommt es zu den oft skurrilen Popschvergrößerungen, die vor allem bei Kindern, die sich noch im Wachstum befinden, verheerende Auswirkungen haben können.

Diesem Thema widmet sich nun auch der 68-jährige Schriftsteller Popsch Popschler in seinem neuen Werk “Popsch!”. In dem 1100 Seiten langen Epos versucht Popschler die Popschheit des Popsches an sich zu abstrahieren und auf einer Meta-Popsch-Ebene popsch. Auch wird darin auf den gescheiterten Popschversuch Hitlers eingepopscht. Popsch popsch. Mit einem Ausflug in die Welt der Popschmusik wird das Werk erheiternd gepopscht. Popschler bezeichnet seine Arbeit ganz popsch und prägnant: “Popsch popsch, popsch noch einmal!”.

Hilfe!

 

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Posted in Deutsch, Short Stories

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